4. Sonntag i. Jkr. - Lj. A
Liebe Brüder und Schwestern im Herrn! Wann haben Sie das letzte Mal zu jemandem gesagt: „Herzlichen Glückwunsch!“? - Vielleicht erst vor Kurzem: zum Geburtstag, zur bestandenen Prüfung, zur Hochzeit, zur Geburt eines Kindes. Wir gratulieren, wenn etwas gelungen ist, wenn jemand etwas erreicht hat, wenn ein erfreuliches Ereignis eintritt - manchmal auch dann, wenn jemand einfach Glück hatte. Gratulieren heißt: Ich freue mich mit dir. Ich erkenne an, dass dir etwas Gutes widerfahren ist. Dein Leben ist an dieser Stelle reicher geworden. Unsere Glückwünsche haben fast immer mit positiven Umständen zu tun. Mit Stärke, Erfolg, Freude, Anerkennung. Und das ist gut so. Das gehört zum menschlichen Miteinander. Doch heute hören wir im Evangelium von ganz anderen Glückwünschen. Jesus sagt nicht: Selig sind die Erfolgreichen, die Durchsetzungsstarken, die Bewunderten. Er sagt: „Selig die Armen im Geiste. Selig die Trauernden. Selig die Sanftmütigen. Selig die, die hunge...