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Karfreitag - Feier vom Leiden und Sterben Christi

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Liebe Brüder und Schwestern! Der Karfreitagsgottesdienst hat immer eine eigene Stimmung. Die Altäre sind leer, kein feierlicher Einzug mit prächtiger Musik, sondern ein stilles Sich-Niederwerfen vor dem Altar, kein Begrüßungswort, sondern ernstes Gebet und ernste Lesungen. Alles ist zurückgedreht. Um ein Wort zu verwenden, das uns momentan in unserem Alltag immer wieder begegnet: Die kirchliche Liturgie befindet sich seit dem Gloria der gestrigen Messe, heute und morgen im "lockdown". Vielleicht ist das aber in diesem Jahr die einmalige Chance, diesen liturgischen Lockdown mit besonderer Anteilnahme zu erleben, auch wenn die meisten Gläubigen nicht physisch präsent an der Liturgie hier in der Kirche teilnehmen können.

Gründonnerstag - Abendmahlsamt

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Liebe Brüder und Schwestern in der Kirche und zu Hause! "Die Homilie handelt von den großen Geheimnissen, deren Gedächtnis in dieser Messe gefeiert wird, von der Einsetzung der Eucharistie und des Priestertums und vom Gebot der Bruderliebe", diese Anweisung gibt mir das Messbuch heute als Predigtvorlage. Eucharistie, Priestertum, Bruderliebe (wobei mit diesem Begriff auch die Schwestern mitgemeint sind) - diese drei Punkte möchte ich kurz betrachten und versuchen, sie auf die aktuelle Situation zu beziehen.

7. April 2020 - Osterbesinnung K.a.V. Saxo-Bavaria Prag in Wien

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Aus dem Matthäusevangelium (27,45-50) Liebe Cartellbrüder! Als mich euer Hoher Senior gefragt hat, ob ich für euch online eine kurze Osterbesinnung machen könnte, nachdem die geplante Budenmesse abgesagt werden musste, habe ich gerne zugesagt. Und ich habe gleich damit begonnen, mir Gedanken zu machen, worüber ich reden soll. Worüber spricht man bei einer "Osterbesinnung" in einer Zeit, die geprägt ist vom Ausnahmezustand? Und da ist mir der Gedanke gekommen, einfach den "Ausnahmezustand" Jesu zu betrachten und damit mitten in die Passionsgeschichte einzutauchen.

Weihe der Pfarre Eichgraben an das Herz Jesu während der Corona-Pandemie

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Diese Weihe wurde zur Todesstunde des Herrn vor dem ausgesetzten Allerheiligsten am Herz-Jesu-Freitag, dem 3. April 2020, vollzogen: Heiligstes Herz Jesu, du Inbegriff der erlösenden Liebe Christi! Dir sind unsere beiden Kirchen hier in Eichgraben geweiht. In einer Zeit großer Not knie ich hier vor dem Altar stellvertretend für die ganze Pfarrgemeinde, für die Menschen, die hier leben und arbeiten, für Männer und Frauen, für Kinder und Erwachsene, ja für Lebende und Tote. Wir alle sind dein. Wir alle sind umfangen von der unendlichen Liebe Christi.

Tagesimpuls - 3. April 2020

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Der heutige Impuls ist eine Einstimmung auf die kommende Karwoche anhand des berühmten "Stabat mater". Er stammt passenderweise von einem leidenschaftlichen Kirchenmusiker, unserem Pfarrpraktikanten Felix Deinhofer, der sein Praktikum kurz vor Beginn der Ausgangsbeschränkungen begonnen hat und mich gebeten hat, sein Praktikum wenigstens auf diese Weise nicht ganz pausieren zu lassen. In der Karwoche übernehmen die Tagesimpulse dann auf der facebook-Seite der Pfarre Eichgraben Gernot und Edith Stammler, die täglich 2 bis 3 Kreuzwegstationen betrachten werden. Ich wünsche mit diesen Gedanken und darüber hinaus eine gesegnete, wenn auch anders als sonst gefeierte Karwoche! Euer Kaplan Alexander Fischer

Tagesimpuls - 2. April 2020

"Jesus aber verbarg sich", so endet der heutige Evangeliumsabschnitt. So enden die Streitgespräche Jesu mit den Juden im 8. Kapitel des Johannesevangeliums, die in den vergangenen Tagen auszugsweise als Evangelium vorgesehen waren. Bis zur Liturgiereform wurde das heutige Evangelium mit seinem Schlusssatz am 5. Fastensonntag gelesen, an dem Tag, an dem die Kreuze verhüllt werden: "Jesus aber verbarg sich" Der Inhalt dieser Streitgespräche dreht sich um die Frage: Woher stammt dieser Jesus? Wer ist er? Jesus erklärt in immer neuen Anläufen seine göttliche Herkunft; und seine Streitgegner lehnen ihn ab, bis sie ihn letztlich sogar steinigen wollen. Die Ablehnung Jesu führt dazu, dass er sich "verbirgt". Nicht er ist es, der von sich aus weggeht, sondern die Gegner nehmen die Nähe Gottes, die er in Person ist, nicht an. Was heißt das für uns, wenn wir den Eindruck haben, dass Jesus verborgen bleibt? Wenn wir vielleicht vergeblich auf ein Eingreifen Got...

Tagesimpuls - 1. April 2020

Wieder ist es die alttestamentliche Lesung, bei der ich bei der heutigen Messfeier hängengeblieben bin. Und wieder meine ich, dass uns dieser Text Trost spenden kann, wenn wir im Moment keine Besuche von lieben Menschen empfangen können. Es ist die Geschichte von den drei Jünglingen im Feuerofen. Worauf es mir heute ankommt, ist die Notiz, dass zwar drei Männer in den Ofen geworfen werden, der König aber vier Männer erkennen kann. Gott hat sie nicht allein gelassen, sondern hat ihnen seinen Engel als Schützer geschickt. Ja, wir können keine Besuche empfangen. Aber eine wichtige Ausnahme dabei gibt es: Gott kann uns immer besuchen! Und noch ein zweiter Gedanke. Was machen die drei Jünglinge mitten im Feuerofen, mitten in größter Gefahr? Sie loben und preisen Gott. Die ganze Schöpfung fordern sie auf, mit ihnen Gott zu loben: "Preist den Herrn, all ihr Werke des Herrn, lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!" - Ein kleiner Teil ihrer Lobpreisgebete steht als Antwortpsalm im heut...